Melbourne: a little bit of home

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Startpunkt unserer Sightseeingtour mit Pauline und Angelo

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Ein Oldtimer in Fitzroy – Stadtteil von Melbourne

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Der Hauptbahnhof von Melbourne gegenueber vom FedSquare

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Der Shrine zum Gedenken an die Soldaten

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Die Promenade entlang des Flusses und das Casino befindet sich rechts davon – was a really good idea with the statue and the moon, thanks Pauline 🙂

16.11.2013

Nach einer kurzen Nacht (um zwei ins Bett, um neun wieder raus) und Frühstück bei Pauline und Angelo zeigte uns letzterer die Ranch. Ein Gelände von acht Hektar, mehrere Ziegen, Schafe und Kühe (letztere auf einem separaten Grundstück) sorgten für schönes Bonanza-Feeling.

Gegen Mittag zogen wir los Richtung Stadt. Auf halbem Weg stoppten wir am Preston fruit market. Zwei Söhne von Francesco und Emma haben dort einen fruit shop. Nach einer kurzen Kennenlernrunde wollten wir uns dann wieder auf den Weg machen. Allerdings durchkreuzte oder besser gesagt durchbohrte eine Schraube unseren Reifen und somit unsere Pläne. Nach kurzem Boxenstopp (noch auf dem Parkplatz) konnten wir unsere Erkundungstour starten. Die beiden gaben sich super viel Mühe mit uns. Pauline wurde vor kurzem erst operiert und sie kann noch nicht wieder allzu gut laufen, sie chauffierte uns, während Angelo den Fremdenführer gab. Nach einem Besuch am MCG (der Cricket-Arena) und der Rod-Laver-Arena (in der und rund um die die Australian Open gespielt werden), wurden wir auf den FedSquare geführt, einen sehr futuristisch angelegten Platz am Yarram River. Als nächstes sahen wir uns den schönen Botanic Garden an, inklusive der von Schweizer Uhrmachern gefertigten Floral Clock. Pauline erzählte uns von der alljährlichen Parade zum Gedenken der Toten der beiden Weltkriege im März, bei der in Richtung eines großen Schreines marschiert wird, vorbei an der Eternal Flame. Vom Shrine selbst aus hat man einen interessanten Blick in Richtung Innenstadt, der zum Shrine führende Weg durch den Botanical Garden setzt sich in einer Avenue fort, die quer durch die Stadt führt.

Ein weiteres Highlight des Tages bildete die Fahrt auf der GP-Strecke des Albert Park, während des gesamten Jahres handelt es sich hier um eine frei befahrbare Straße in einem öffentlichen Park, einmal im Jahr wird das gesamte Gelände abgesperrt und der Formel 1-Zirkus kommt zu Besuch.

Auch einen Einblick ins Glücksspiel bekamen wir, unsere zwei Stadtführer zeigten uns ein Riesencasino, das sich inklusive zugehörigem Hotel über mehrere Bauten hinstreckt. Beim Bau wurde nicht gekleckert, sondern gehörig geklotzt – so spielt sich in der Eingangshalle eine dauerhafte Lichtshow ab, die die Besucher in ihren Bann zieht. Auch essen waren wir dort, lecker und recht teuer.

Ein langer Tag neigte sich dem Ende entgegen, wir verbrachten den späten Abend quatschend bei Francesco und Emma. Dort durften wir auch die Nacht verbringen.

17.11.2013

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Mittagessen bei Francesco und Emma

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Die Aussicht ueber die Sportarenen vom Eureka Tower – 360 Grad atemberaubend

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Hier sind sie alle: Holger, Francesco, Angelo, Pauline und Emma

Am nächsten Tag schliefen wir bis zehn und unterhielten uns mit Francesco und Emma. Um zwölf Uhr kamen Angelo und Pauline zum Mittagessen vorbei, es war wieder genauso lecker wie am Freitag Abend. Auch für frisches Obst zum Nachtisch war immer gesorgt – die Söhne von Emma und Francesco besitzen ja den besagten Obstladen. Weiterhin hat Francesco mehrere Feigen- und andere Obstbäume im Garten.

Danach ging es mit der Tram los Richtung Innenstadt. Gegen 15 Uhr waren wir dort und starteten mit einem Spaziergang durch den botanischen Garten, von dem wir bereits samstags einen Teil gesehen hatten. Wir schauten uns den Myer Bowl näher an, ein großer Kaufhausmogul hat ein Amphitheater eingerichtet, in dem zB jedes Jahr der Christmas Carol aufgeführt wird und es wohl gang und gäbe ist, mit Kerzen die Aufführung zu begleiten – ein Lichtermeer ist dann zu sehen.

Zurück in die Gegenwart – wir spazierten Richtung Riverside, hier sind gerade am Wochenende jede Menge Straßenkünstler unterwegs, eine tolle Stimmung. Generell ist Melbourne eine sehr liberale und alternative Stadt.

Es ging nun 88 Stockwerke und knapp 300m in die Höhe – wir genossen den Ausblick vom Eureka Skydeck mit toller Rundumsicht! Von hier oben ließ sich auch gut sehen, wie grün die Stadt ist. Dazu keine Wolke am Himmel, ein schönes Erlebnis.

Wir fuhren mit der Tram weiter nach Harbour Town. Rund um ein Riesenrad a la London Eye, das demnächst nach größeren Problemen wieder in Betrieb geht, entsteht ein ganz neuer Stadtteil auf dem Gelände der ehemaligen Docks und Lagerhallen.

Anschließend traten wir die Tramfahrt gen Reservoir an und waren gegen 22 Uhr bei Francesco und Emma, wo es noch etwas zu essen gab. Zum Abschluss gab es einen schweren Abschied – Pauline und Angelo fuhren nach Hause auf die Ranch. Dieser und der Abschied am nächsten morgen von Emma und Francesco fielen uns schwer.

For our four Melbourne hosts we set up a paragraph in English as we wanted to say thank you: We feel we could not have had better hosts. You behaved so lovely and niceley towards us and we felt very welcome. We didn’t know you before and you treated us as if we were your own family. We feel blessed knowing you now. Thank you so much!

Ein Kommentar zu „Melbourne: a little bit of home

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