Malaysia: truly Asia!

16.01.

Wir standen um 9.30 Uhr auf und begaben uns an das Frühstücksbuffet. Nach dem Frühstück legten wir uns nochmal schlafen und standen erst um 16 Uhr wieder auf.

Wir gingen los, runter zur Christ Church, zum Stadthuys und zum Fluss. Auch die Jonker Street erkundeten wir, wir ließen uns ein wenig durch die Stadt treiben. Generell herrscht hier ein buntes, für europäische Augen oft chaotisches Treiben. Nach einem unspektakulären Abendessen im Geographer’s Café ging ein vom Schlaf beherrschter Tag auf dem Zimmer zu Ende.

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Das Stadthuys und im Hintergrund die Christ Church.

17.01.

Unseren zweiten Tag in Melaka wollten wir deutlich intensiver nutzen und standen um 9 Uhr auf. Wir wollten uns zunächst die Stadt per Boot anschauen, um 12.30 ging unsere Fahrt los, einmal den Fluss hoch und wieder hinunter, begleitet von einer Moderation vom Band. 45 Minuten dauerte die Fahrt und man bekam einige interessante Einblicke. Wie viele andere Städte auch, sieht Melaka vom Wasser ganz anders aus als vom Land.

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Im Anschluss stöberten wir ein wenig in der Geschichte der Stadt – mit 7 verschiedenen Besatzungen (u.a. Portugiesen, Engländer, Holländer und wieder Engländer) hatte sich im Laufe der Zeit ein sehr vielfältiges Stadtbild entwickelt. Überall sieht man Einflüsse der unterschiedlichen Kulturen. Wir fingen mit dem Dutch Graveyard an, spazierten dann durch die Ruinen auf dem St Paul’s Hill (der je nach unterschiedlichem Gusto der Besatzer auch schon diverse andere Namen trug) und landeten schließlich in den Überresten der portugiesischen Festung A Famosa.

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Überall in den Überresten der Kirche sieht man alte Grabsteiner der holländischen Besatzer.

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Die Ruine der portugiesischen Festung A Famosa.

Nach der ganzen Historie brauchten wir eine Pause und stolperten über das Calanthe Art Café, von dem wir schon im Lonely Planet gelesen hatten – ein hübsches kleines, alternatives Café, in dem es leckere Drinks  und einen Happen zu essen gab.

Wir wollten die Mittagszeit nutzen, um im kühlen Hotel am Blog zu arbeiten und gingen erst abends wieder raus. Das empfohlene Restaurant fanden wir zwar nicht auf Anhieb, dafür aber ein anderes, welches wir ebenfalls im Lonely Planet gesehen hatten – ein chinesisches Hakka-Restaurant. Das Essen war sehr lecker und wir machten uns gesättigt auf zu den Night Markets. Die ganze Stadt inklusive Touristen aus aller Herren Länder ist hier Freitag abends unterwegs – von Duschköpfen über Portemonnaies bis hin zum unvermeidlichen leckeren Essen aus den kleinen Straßenküchen gibt es viel zu entdecken und noch mehr zu probieren. Nach einigen tollen Fotos am Flussufer begaben wir uns langsam ins Hotel und ließen unseren letzten Abend hier bei Cocktails und einem Sago-Nachtisch ausklingen.

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18.01.

Heute passierte nicht viel, der Tag war vom Reisen geprägt, nach dem Check Out und der Taxifahrt zum Melaka Sentral starteten wir mit dem Bus durch nach Kuala Lumpur. Der Fahrer fuhr sehr entspannt und wir kamen nach zweistündiger Fahrt gegen 14.30 Uhr in KL an, bzw an einem Busterminal etwas außerhalb der Stadt.
Mit dem Taxi erreichten wir das Hotel mit etwas Glück recht problemlos, ohne dass der Fahrer das Hotel überhaupt gekannt hätte („Wir müssten jetzt da sein“ – „Aber hier ist kein Hotel“ – „Doch steigt mal aus, hier ist es bestimmt irgendwo“ – „Oh, da ist die Eingangstür unseres Hotels“). Es war zwar das Partnerhotel, aber wir wurden abgeholt und nach zweiminütigem Fußmarsch kamen wir an.

Nach Skype mit Papitsch, Günther und Hilmitsch (hauptsächlich wegen Lauras Vertrag und dem Nepaltrip) gingen wir um 22 Uhr nochmal raus und bekamen im eigentlich schon geschlossenen KFC tatsächlich noch ein Abendessen – den Food Court am Vordereingang unseres Hotels sahen wir erst beim Zurückkommen..

19.01.

Der Wecker klingelte um 9 Uhr, bis wir loszogen war es 11 Uhr. Heute wollten wir uns Kuala Lumpur aus der Nähe anschauen. Im Hotel hatten wir kein Frühstück gebucht, wir zogen also los und besorgten uns Frühstück aus einem der kleinen Märkte in der Gegend, ein paar weiche Brioche-Brötchen. Diese sollten noch zu ungeahnten Verkettungen führen. Unterwegs trafen wir auf einen Bettler, dem ich anstelle Geld gerne zwei unserer Brötchen abgeben wollte. Er nutzte jedoch eines der Brötchen, um einige Affen anzulocken, die sich am Rande des nahegelegenen Waldes aufhielten. Wir befanden uns aber an einer viel befahrenen Straße und innerhalb kurzer Zeit waren einige der Affen auch auf der Straße – einer wurde tot gefahren. Laura und ich fühlten uns als Initiatoren und „Brötchengeber“ verantwortlich und waren geknickt.

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Die neugierigen Affen wollte auch an Holgers Brötchenration.

Wir besuchten das Malaysian Tourist Information Center, um uns weitere Infos zu unserem Trip zu holen und starteten danach via Monorail und Komuter Train durch zu den Batu Caves, eine der Hauptattraktionen in Kuala Lumpur. Es handelt sich um einen Komplex von drei riesigen Höhlen, vor denen eine 43m hohe goldene Statue wacht. Man kann hier mehrere hinduistische Tempel finden, die ganze Anlage ist sehr wichtig für Hindus. Doch wir hatten nicht viel Glück – über die letzten Tage hatte es hier eine der wichtigsten Prozessionen des Jahres gegeben und so war nicht nur des Sonntags wegen viel los, sondern es lag auch überall Müll rum und es stank recht intensiv.

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Die imposante Statue vor den Batu Höhlen – zum Vergleich Holger unten in der Mitte.

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Einer der Tempel in der beeindruckenden Kulisse.

Nach einer günstigen Taxifahrt kamen wir wohlbehalten im Hotel an.

Um 19.30 Uhr brachen wir wieder auf – wir hatten gelesen, dass der Fernsehturm Menara KL (Menara = Turm, KL erklärt sich wohl selbst) grade nachts einen Besuch wert sei. Doch auch hier wurden wir ein wenig enttäuscht, der Zutritt zum Balkon ganz oben kostete 99 RM (umgerechnet ca 25€), mit 10€ war man beim weiter unten gelegenen Stockwerk dabei. Der Ausblick war toll, keine Frage. Allerdings sahen wir die Twin Towers nur hintereinander. Wir taten weiterhin unser Bestes, um Spiegelungen auf Fotos zu vermeiden, aber auch das war nur teilweise von Erfolg gekrönt. Meckern auf hohem Niveau?

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Die Petronas Towers – leider nur von der Seite.

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Der Fernsehturm und gleichzeitig unsere Aussichtsplattform.

Nach dem halbstündigen Spaziergang zum Hotel holten wir uns im Food Court vor der Haustür etwas zu essen und einen (mit Milch versetzten) Eistee – für insgesamt 15 RM, knapp 4 Euro.

20.01.

Heute schliefen wir aus und starteten erst um kurz nach zwölf. Wir wollten die Stadt noch etwas intensiver zu Fuß erkunden. Wir starteten mit dem Merdeka Square, der nur zehn Fußminuten von uns entfernt lag – hier wurde 1957 die malaysische Unabhängigkeit verkündet, dementsprechend wichtig ist der Platz für Malaysia.

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Der Merdeka Square, der Fernsehturm und ganz klein die Petronas Towers.

Weiter ging es zur Nationalen Moschee, der Masjid Negara, für deren Besuch Laura sich wieder passend verkleiden durfte. Allerdings waren wir nach dem Besuch der Nationalen Moschee in Abu Dhabi vor zwei Jahren etwas verwöhnt, die hiesige war nicht ganz so schön, eher etwas schlicht gehalten.

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Holger findet diesen Aufzug immer angemessen :).

Des Weiteren wollten wir uns gerne den Vogelpark Kuala Lumpurs anschauen – darf man den örtlichen Schildern trauen, der größte free flight Vogelpark der Welt. Hier gab es zwar viele tolle Vögel zu bestaunen, nichtsdestotrotz waren wir vom Umgang mit dem Ausdruck „frei fliegend“ enttäuscht – viele Vögel steckten trotzdem in teils größeren, teils aber auch kleineren Volieren. Nun ja, der Eintritt war bezahlt, eine spontane Großdemo zu organisieren würde sich auch etwas schwierig gestalten, also schossen wir ziemlich viele Fotos und bestaunten die zahlreichen Vögel.

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Ganz normales Schild in KL.

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Im Anschluss schlenderten wir durch Chinatown und stellten fest, dass unsere Mägen bereits recht laut nach Abendessen verlangten. Im Lonely Planet hatte Laura einen Tipp für ein indisches Restaurant gesehen, hier gab es superleckeres, frisch gebackenes Naanbrot (in den von uns bestellten Versionen einmal mit Knoblauch und einmal mit Käse gefüllt und Knoblauch), weiterhin aß Laura Seafood Fried Rice und ich Lamb Masala. Alles war ganz frisch, angenehm scharf und sehr lecker.

Wir spazierten nach Hause, um auf dem Zimmer zu chillen, zu quatschen und ich legte noch eine Fitnesseinheit hin.

21.01.

Heute war es an der Zeit, sich – zunächst – von KL zu verabschieden. Wir starteten mit dem Taxi zum Pudu Sentral-Busbahnhof, der Taxifahrer warnte uns nochmal, nicht auf die wie wild hinter einem her rennenden Menschen reinzufallen, die einem mit aller Macht eine Fahrt andrehen wollen – hier hätte der Bus keine feste Abfahrtszeit, sondern würde erst fahren, wenn genügend Passagiere da wären.

Aber da wir prinzipiell hier in Asien allem skeptisch gegenüber stehen, was einem als Westler augenscheinlich angedreht werden soll und wir uns unseren Bus schon vorher im Internet rausgesucht hatten, brauchten wir nur noch den entsprechenden Schalter zu finden.

Der Bus fuhr schließlich um 10.30 Uhr mit viertelstündiger Verspätung und acht Passagieren an Bord los. Der Tacho funktionierte zwar nicht und irgendetwas piepste mit unschöner Regelmäßigkeit, aber die Fahrt lief vollkommen problemlos. Gegen 15.30 Uhr kamen wir nach der Überquerung einer der längsten Brücke Südostasiens in Georgetown an. Von dort nahmen wir ein überteuertes Taxi – ich hätte auf das normale Taxi bestehen sollen, so war es ein executive Taxi – bei einem Preisunterschied von ca. 2 EUR verkraftbar – und kamen wohlbehalten in unserem guesthouse an. Der volle Name Little Nature Homestay ist hierbei wörtlich zu nehmen, wir verbringen unsere Nächte direkt im Haus einer malaiischen Familie. Diese kümmert sich auch sehr familiär um einen, die Zimmer sind sauber und ganz neu, eine tolle Erfahrung.

Gegen 17 Uhr spazierten wir los um uns ein wenig umzuschauen, statteten uns beide bei H&M mit basics aus – nach knapp drei Monaten on the road gibt es den ersten Verschleiß – und nahmen anschließend den Bus vor zum Hafen. Wir schlenderten am Pier vorbei, schauten uns den Victorian Clocktower und die Townhall an (wie viele Gebäude hier vorne an der Esplanade im Kolonialstil) und aßen bei einem im Reiseführer vermerkten Food Court direkt am Hafen sehr lecker zu Abend. Wir gönnten uns heute etwas – Krabben, Muscheln, frische Säfte, Obst zum Nachtisch (nur Obst, das wir nicht kannten a la Brown Sugar-Frucht, Rosenfrucht, Jackfruit, Dragonfruit) und eine Bierplombe.

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Ein typischer Food Court in Asien und dieses Mal mit Meeresbrise.

22.01.

Wir schliefen bis 13 Uhr, das beschreibt den Tag ganz super. Laura ging es nicht besonders gut, die zahlreichen Klimaanlagen hatten sie ordentlich mitgenommen – sie fühlte sich schlapp und hatte Halsschmerzen. Ich pflegte sie soweit es im Rahmen meiner begrenzten Möglichkeiten ging und wir verbrachten den Tag im Homestay. Später gingen wir zum Abendessen aus, wir ließen uns nicht allzu weit durch die Straßen treiben, sondern fanden schnell etwas – ein recht großes, offenes Steamboat Restaurant, bei dem man in der Mitte des Tisches einen mit Gas betriebenen Brenner fand, auf dem man zahlreiche Köstlichkeiten vom Buffett entweder grillen oder in zwei verschiedenen Suppen kochen konnte. Wie vieles hier ziemlich lecker – Penang ist die selbst ernannte Essenshauptstadt Malaysias und in der Tat kann man hier nie richtig was verkehrt machen, wenn man sich an einem der zahlreichen Straßenstände oder in einem der Food Courts etwas Essbares holt, ob Hong Kong, Indisch, Malaiisch, Thai oder andere Küchen – es gibt hier wie generell überall in Malaysia (natürlich nicht nur) kulinarisch echt viel zu entdecken.

Nach dem Highlight (und der einzigen Aktivität unseres Tages, essen) endete unser Tag auch wieder recht früh, Laura fühlte sich immer noch etwas gematscht.

23.01.

Und schon brach wieder der letzte volle Tag in Penang an – die Zeit rast!

Laura war noch nicht richtig wiederhergestellt, wir gingen den Tag gemütlich an und starteten gegen 14 Uhr hoch zum Penang Hill. Wir fuhren mit dem Bus und nahmen schließlich die Hill Tram (so taufe ich sie mal, ähnliches System wie in Hong Kong, wer sich noch dran erinnert, Gott ist das lang her, allerdings stand diese quasi schräg am Hang, so dass man aufrecht drin stehen konnte), wurden oben angekommen aber etwas enttäuscht.

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Erst 2011 wurde diese moderne Tram eingweiht.

Zwar war hier auf 821m rundherum einiges zu entdecken, aber es war recht diesig und abgesehen von mehreren Cafés (ohne schönen Ausblick), einem Hindu-Tempel und einer Moschee (beide eher zweckorientiert und nicht sonderlich hübsch) gab es auch nicht viel zu sehen. Wir verbrachten hier oben trotzdem einige Zeit, tranken einen Bananensaft und probierten Soursop-Eis und Cendol. Ersteres hatten wir ja schon in Australien probiert und für sehr lecker befunden und auch dieses hier war frisch selbst gemacht und echt gut. Letzteres ist ein regionaler Nachtisch und schwer zu beschreiben. Er enthält Kidneybohnen (!), spaghetti-ähnliche grüne Bänder (durch Erbsen gefärbt) und wird mit einer braunen Lakritz-Sauce angerichtet, Lauras Zitat nach dem Probieren: „Man muss ja auch nicht alles gut finden“ – das trifft es ziemlich gut.

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Hier der Fotobeweis. Das sind wirklich Kidneybohnen!

Mit der Hill Tram wieder heil unten angekommen, wanderten wir zu Kek Lok Si, einer ziemlich schönen Tempelanlage 20 Fußminuten entfernt, die zwar nun abends schon geschlossen hatte, wir aber von außen trotzdem einige schöne Eindrücke bekamen.

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Leider schon geschlossen :(.

Danach ging es mit dem Taxi wieder zur City, wir beschäftigten uns im Internetcafé mit dem Blog und machten danach einen weiteren der zahlreichen lokalen Food Courts unsicher. Wir schnappten uns den letzten freien Tisch (eine bewährte Strategie, viel los ist ja immer gut) und probierten Fried Oysters, gebratene Austern, auch eine lokale Spezialität. In der Konsistenz ein wenig glibberig, werden diese ähnlich wie ein Omelette angeboten, eine interessante und leckere Spezialität. Auch unsere anderen Gerichte waren echt gut.

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Austern mal anders.

Wieder im Homestay, unterhielten wir uns noch eine Weile mit Amanda und ihrer Schwester, unseren Junior-Gastgebern und gingen gegen 00.30 Uhr schlafen. Es wurde eine kurze Nacht und wir schliefen schlecht.

24.01.

Um 6.30 Uhr ging es raus, wir wollten nach Amandas Rat um 7.15 Uhr los (sie war so nett, uns selbst zum Schiff zu bringen) und es war gut, dass wir über sie am vorherigen Tag Tickets gekauft hatten – die Fähre war ausverkauft. Auf dem recht alten und nur halbwegs vertrauenswürdigen Schiff gab es Ong Bak 17 zu sehen und nach knapp dreistündiger Fahrt kamen wir wohlbehalten in Langkawi an. Nach einer Stärkung bei KFC und dem Kauf der Tickets für die Fähre nach Ko Lipe, unserer nächsten Destination, nahmen wir das Taxi zum Tubotel.

Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde und im Tubotel bekamen wir ein Zimmer, dessen Ausmaße uns erstaunten. Das Konzept von Tubotel ist ungewöhnlich, es sind Betonröhren, ausgestattet mit einem Bett. Wir dachten allerdings nicht, dass vor dem Bett nur 10 cm Platz bis zur Tür sind, sondern vielleicht eher ein ganzer Meter. Nun ja, unser Wohnzimmer ist der Platz VOR unserer Röhre 🙂

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Nr. 27/die rechte Röhre war unsere kleine aber feine Unterkunft.

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Der Sonnenuntergang von unserer Tube aus.

Mit von der Rezeption erfragten alten Teppichen baute ich uns ein Vordach – ich band sie am dem Gerüst vor unserem Tube fest. Nun boten sie der gegen 14.30 Uhr langsam in unsere Tube kriechende Sonne Einhalt und Laura konnte in Ruhe schlafen, um sich weiter auszukurieren. Ich als Erfinder, wer hätte das gedacht.

Ich kletterte die Steine vor unserer Röhre hinab zum Wasser und nahm ein Bad, das Wasser hat eine angenehme Temperatur. Nachmittags kamen unsere Röhrennachbarn, Tera und Michael, von einem Tagesausflug zurück und wir unterhielten uns gut mit ihnen.

Als wir zum Dinner vor Richtung Rezeption und Lobby gingen, empfing uns Alex, der Tiroler Besitzer mit den Worten, „Come, Crêpes – free of charge, it’s my daughter’s birthday!“ Er hat eine malaiische Frau und zusammen mit einigen anderen, teils älteren, teils jüngeren Herren mit malaiischen Frauen hat sich hier eine interessante Clique gebildet. Wir unterhielten uns gut, auch mit Zizou (eigentlich Abdelaziz, aber das kann kaum einer der westlichen Gäste hier aussprechen), einem ägyptischen Studenten, der sich hier nach Abschluss seines Masterstudiums spontan für ein ganzes Jahr niedergelassen hat.

Wir gingen allerdings früh ins Bett und schliefen lange, von 22 bis 9 Uhr.

25.01.

Wir schliefen lange, Laura war ja eh noch krank und ich kann ja immer schlafen. Um zehn Uhr waren wir mit Tera und Michael zum Frühstück verabredet und saßen mit ihnen noch bis kurz nach elf, bis ihr Tagesausflug mit den Ökopiraten losging (im Boot geht es kostenlos zu einem nahen Strand, den die Ausflügler reinigen – alles vom Hotel aus organisiert).

Laura begab sich wieder ins Bett, um sich weiter auszukurieren, und ich legte mich an den Strand des benachbarten Resorts. Zwischendurch ging ich auch schwimmen, doch der matschige Untergrund stieß bei mir nicht auf große Begeisterung – schon nach ein paar Metern wurde aus dem sandigen Gefühl unter den Füßen ein schlammiges und die Sicht war auch nicht sehr gut. Nichtsdestotrotz war es herrlich, sich im Meer abzukühlen und ein wenig zu planschen.

Abends gingen wir gemeinsam mit unseren Nachbarn zu einem der zahlreichen indischen Restaurants auf der Hauptstraße, sehr lecker und natürlich günstig. Zum Abschluss des Abends probierten wir noch im Tubotel-Restaurant das Chili con Carne und gingen nach einer geselligen Runde mit unseren amerikanischen Bekannten wieder recht früh schlafen.

26.01.

Unser letzter Tag in Malaysia bestand vornehmlich aus Chillen und Sonnen. Wir legten uns auf großen Holzbänken in die Sonne und ich legte eine kleine Fitnesseinheit hin.

Zudem gab es einen weiteren Abschied – nach einem zweiten Frühstück und anschließender Gesprächsrunde mit Tera und Michael verabschiedeten jene sich zur Fähre nach Penang.

Abends gönnten wir uns wieder ein Dinner beim Inder und nachdem wir mit Zizou noch quatschten und eine Flasche Wein tranken, gingen wir um 1.30 Uhr schlafen.

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