New Zealand: a new travel experience!

13.12.

Obwohl es ein Freitag, der 13. war, empfing Neuseeland uns sehr freundlich. Das Wetter war toll und nach einigen organisatorischen Sachen begannen wir, unsere Umgebung zu erkunden. In der K Road entdeckten wir viele süße kleine second hand-Läden, wir stöberten hier eine ganze Weile.

Weiterhin hatten wir uns in den Kopf gesetzt, den gestern angelaufenen zweiten Teil des Hobbits hier in Mittelerde zu sehen und kauften uns Tickets.

Später am Nachmittag schlenderten wir die Queens Street runter Richtung Hafen, aßen dort ein award winning Eis und nach einem Einkauf bei Countdown – dem neuseeländischen Pendant zu Woolworths – gab es schnell asiatische 2 Minuten-Nudeln und dann ging es ab ins Kino.

Hierbei erinnernswert – in NZ ist süßes Popcorn nicht üblich. Dies war uns jedoch nicht klar, wir bestellten Popcorn für die Vorführung (ich hatte nicht allzu großen Appetit, Laura steht nur auf süßes) und saßen dann – nach Reklamation, die aber wenig bringt, wenn es einfach kein süßes Popcorn gibt – mit einem Eimer salzigen Popcorn im Film. Es wurde aber letzten Endes von uns beiden gegessen.

Nach dem Skypen mit der Familie endete unser Tag erst um kurz nach 3.

14.12.

Nach zu spät ins Bett gehen kam zu spät aufstehen – um zwölf quälten wir uns aus den Federn. Nach dem Frühstück gingen wir noch einmal Richtung Queen Street, Mission neuseeländische SIM-Karte konnte auch erfolgreich abgeschlossen werden, Mission Weihnachtspaket allerdings nicht – die Post hatte schon zu.

Letzten Endes war es auch kurz nach 17 Uhr, bis wir uns unserem eigentlichen Tagesziel widmen konnten, den Mount Eden oder auf Maori Maungawhau zu besteigen. Diesen hoch zu wandern, dauert ca. eine Stunde und man bekommt einen Wahnsinnsausblick über ganz Auckland. Man sieht eine in die Fläche gebaute Stadt, viel Meer rundherum und noch mehr grün, überall in der Stadt gibt es Parks, Büsche, Bäume, Rasenflächen.

DSC_0432

Die unglaublich grüne Stadt Auckland.

Auf dem Weg gingen wir an Christmas in the Park vorbei, einem Event, das keinen Eintritt kostet, bei dem mehrere neuseeländische Sänger auftreten und der ganze Park gefüllt ist mit tausenden Menschen, die es sich auf Decken bequem machen.

Zurück im Hostel waren wir gegen halb acht, beschäftigten uns dann ausführlich mit dem Blog und um halb elf gab es Essen, Hähnchenfilets mit Avokadosalat – echt lecker! Danach gab es noch eine Runde Familienskype und schon war auch dieser Tag vorbeigeflogen. Ach halt – packen müssen wir noch!

Wir hatten uns nach Camper und Mietwagen dazu entschlossen, in NZ etwas neues auszuprobieren – eine Hop on hop off-Busreise der Firma Stray, die versprach, Reisende „further off the beaten track“, also weiter weg von den ausgetretenen Pfaden zu führen – wir waren gespannt!

15.12.

Nach einer kurzen Nacht (von denen wir in den nächsten Wochen noch einige erleben sollten) wurden wir von unserem Busfahrer Splash herzlich empfangen und hüpften in einen recht kleinen, brandneuen Bus, in dem bereits sieben andere reiselustige Menschen saßen – Stephi, 26 aus Ingolstadt; David, 33 aus New York, der bereits seit einigen Jahren in Jerusalem lebt; Marius, 32 aus der Schweiz; Carmen, 23 aus Amsterdam und Fleurine, 21 aus Maastricht, die sich im Flugzeug nach Australien kennenlernten und spontan beschlossen gemeinsam zu reisen; Ausrine/Asse, 23 aus Stockholm und Sanna, 27 in Lund studierendend, denen es ähnlich wie den holländischen Mädels ging.

Alles in allem eine lustige Gruppe und schnell stellte sich heraus, dass wir gut miteinander klar kommen sollten. Laura und ich waren sehr froh, dass die Gruppe nicht – wie wohl öfter mal der Fall – zur einen Hälfte aus Deutschen und zur anderen Hälfte aus Dutchies (wie die Kiwis/Neuseeländer die Niederländer liebevoll nennen) bestand.

Zunächst ging die Fahrt zum Büro von Stray, wo wir ein kurzes Briefing bekamen und anschließend die Möglichkeit hatten, Unklarheiten zu beseitigen. Danach machten wir uns auf den Weg in Richtung Coromandel Peninsula. Der erste Stopp war dazu da, uns mit Lebensmitteln und ähnlichem auszustatten, sogar Alkohol wurde gekauft! 🙂 Dies gestaltet sich hier in NZ allerdings teils schwierig, wir hatten unseren Reisepass (Nein, Führerschein geht nicht) nicht dabei und als Marius anbot, unseren Alk zu kaufen, meinte die Dame an der Kasse, nach der sog. Gruppenregel helfe uns das auch nicht, sie bräuchte jetzt die Reisepässe von allen. Nach meinem Einwand, ich würde Ende des Monats 32 Jahre alt, war sie uns allerdings deutlich besser gesonnen und wir durften Bier kaufen.

Auch landschaftlich bot der Tag einiges – eine spektakuläre Aussicht zum Lunch, danach der Besuch am Hot Water Beach, wo man sich dank thermischer Aktivitäten eine kleine (und teilweise ziemlich heiße) Badewanne buddeln kann oder einfach in die Fluten hüpft und schließlich Cathedral Cove, eine beeindruckende Höhlenformation am Strand.

DSC_0496

Zwischendurch checkten wir gegen 14 Uhr im Hahei Holiday Park ein, ein kleiner Campingplatz, in dem wir eine Hütte für uns hatten. Splash hatte beim Einkaufsstopp von jedem einen Zehner kassiert und abends ein tolles BBQ organisiert, mit Lamb Chops, Würstchen, fetten Steaks und einem großen Salat. Wir tranken einige Bier und lernten einander kennen. Gegen 0 Uhr ging dieser erste Tag auf Tour zu Ende, am nächsten Morgen sollte die Nacht um 6.30 Uhr enden.

16.12.

Heute ging es um 7.30 Uhr los – unser erster Halt war Paeroa, von hier stammt das neuseeländische Nationalgetränk L(emon)&P(aeroa). Mittlerweile fest in Coca Cola-Hand, wie ein Blick auf die Flasche verrät, ein wenig Sprite-ähnlich und ziemlich lecker, wenn man auf Softdrinks steht. Unseren Lunchbreak hatten wir an den Bridal Veil Falls, einem sehr hohen und schönen Wasserfall, der mit etwas Phantasie tatsächlich an einen Brautschleier erinnert.

Gegen 14 Uhr kamen wir in an der Westküste in Raglan an, der gleichnamige Beach ist bekannt für seinen left hand surf break – einer der wenigen Strände weltweit, an denen die Wellen von links nach rechts brechen. Ich schnappte mir Board und Wetsuit und warf mich in die Fluten, Laura und die meisten Mädels chillten am Strand, einige nahmen Surfstunden. Anschließend gingen wir noch eine Runde schwimmen, beim „sich selbst in die Wellen werfen“ wie auch beim surfen vorher wurde einem öfter mal die ungeheure Kraft der Wellen bewusst – wenn man nich aufpasste, drückten sie einen unbarmherzig unter Wasser.

DSC_0011

Abends holten wir Fish&Chips für die Gruppe – frisch zubereitet und sehr lecker – und chillten zusammen in unserer Lodge, die malerisch mitten im Regenwald gelegen war. Nach einem Gespräch mit Erik, 30 aus den Niederlanden und einer Runde Billard gegen „Princess“ Kate, 27 aus Norwegen, die neu zur Gruppe gestoßen waren, gingen wir schlafen.

17.12.

Heute ging es um 8 Uhr los, generell befindet sich unsere Reisezeit meist zwischen 7 und 14 Uhr, nachmittags wird oft gechillt. Wir fuhren zunächst zu einer der Hauptattraktionen auf der Nordinsel, den Waitomo Caves. In der Region gibt es sehr viele, bis zu 22 km lange Höhlen, die größtenteils touristisch genutzt werden. Wir ließen die sportlichen Varianten wie Abseiling (tatsächlich ein englisches Wort, Bedeutung dürfte klar sein), Tubing (auf einem Reifen in den Höhlen rumeiern), Cave Swimming oder Zip Lining (mittels eines gespannten Seiles durch die Höhlen gleiten) u.a. wegen ihrer hohen Preise links liegen und entschieden uns dafür, zwei der Höhlen ganz klassisch wandernd zu erkunden. Hop, so der Spitzname unseres Führers, gab sich viel Mühe mit uns. Die erste Höhle bot ganz klassisch viele interessante Felsformationen wie Stalaktiten und Stalagmiten, dazu gab es einige Knochen abgestürzter Tiere (darunter Ziegen, Schafe, Opossums und einen Moa!) zu sehen.

DSC_0108

Nach einer kurzen Kaffee&Kuchen-Pause und dem Bestaunen armlanger und -dicker Aale ging es in die zweite Höhle. Hier konnten wir ausgiebig die glow worms bestaunen, für die die Region bekannt ist. Nach einigen Minuten in kompletter Dunkelheit gewöhnten sich die Augen an selbige und wir sahen in der Stille auf einem Schlauchboot dahingleitend Tausende und Abertausende der Glühwürmchen, ein beeindruckendes Spektakel.

DSC_0206

Die Glühwürmchen und die Fäden, in denen sich ihr Futter (Fliegen etc.) verfangen soll. Das Leuchten dient hier also nicht zur Paarung wie bei den europäischen Verwandten.

Weiter ging es nach Mourea, hier sollten wir einen Einblick in die Kultur der Maori bekommen. Dieser stellte sich allerdings als enttäuschend heraus. Nach der Willkommenszeremonie (in Jogginghose, Turnschuhen und T-Shirt) ging es in eine Bar um die Ecke – nachdem vorher viel Wert darauf gelegt wurde, dass auf dem Gelände des Marae (des Versammlungs- und Aufenthaltshauses der Maori) weder Alkohol noch sonstige Drogen erlaubt waren. Und der Abend ging enttäuschend weiter – nach dem Erlernen des Haka (Kriegstanz der männlichen Maori) und des Poi (Tanz der Frauen), einem zwar durchschnittlich leckeren, aber wenig traditionellen Abendessen (Hühnchen mit Gemüse und Kartoffeln) legten wir uns im Marae schlafen. Wir sollten aber noch unsere kulturellen Erfahrungen bekommen, direkt am nächsten Tag.

DSC_0338

Unsere kleine Truppe.

18.12.

Heute ging es erst spät los, ich nutzte die morgens gewonnene Zeit für eine schnelle Fitnesseinheit. Es gab French Toast zum Frühstück, um 9 Uhr fuhren wir nach Rotorua. Hier nutzten wir die freie Zeit für einen Spaziergang durch die öffentlichen Parks, in denen zahlreiche heiße, nach Schwefel stinkende Quellen und Schlammpools aktiv sind und an vielen Stellen Dampf aus der Erde aufsteigt – Rotorua ist ein thermisch sehr aktiver Ort.

DSC_0567

Die Schlammpools sind ein Spektakel. Das Geruchserlebnis lädt aber nicht zum Verweilen ein.

Im Anschluss ging es im Bus weiter in Richtung Galatea, auf dem Weg dorthin stieg John zu uns in den Bus. Nach den Erfahrungen des Vortages waren wir relativ skeptisch, doch diese Skepsis war unbegründet. Mit viel Ehrlichkeit erzählte uns John von seiner uns umgebenden Heimat, immer wieder hielt der Bus und wir schauten uns auch den Staudamm an, der Lake Aniwhenua – unseren heutigen Übernachtungsstopp –  überhaupt entstehen ließ. Auch von den Problemen mit den Aalen erzählte er – ähnlich wie Lachse leben sie in Seen, ziehen aber zum Laichen ins Meer. Die jungen Aale ziehen dann wieder stromaufwärts. Dies gestaltet sich aber durch die Dämme als schwierig, weswegen es eine Petition gibt – mit dem Ziel, Aaltreppen in die Dämme einzubauen. Ich gab John und später auch seiner Nichte Nadine, der jungen und engagierten Besitzerin der Lodge, in der wir die Nacht verbrachten, den Tipp, selbige auch online zu stellen und empfahl auch gleich einige Homepages.

In der Lodge angekommen, wurden wir sehr herzlich in Empfang genommen und nach kurzer Zeit fing Carl, Nadines Ehemann, an den Hangi vorzubereiten. Hierbei handelt es sich um ein traditionelles Festmahl der Maori, bei dem Steine mit einem hohen Quarzgehalt (man erkennt sie daran, dass sie im Mondschein leuchten) erhitzt werden, dann Fleisch und Gemüse drauf gepackt wird, welches mit Säcken und Erde abgedeckt wird und das Ganze dann mehr als 2 Stunden garen kann.

DSC_0424

Unser Festmahl! Hier wird zum Dampfgaren noch etwas Wasser auf die heissen Steine geschüttet.

Die Zeit nutzten wir zum Volleyball spielen, ich unterhielt mich länger mit Carl und Laura und ich starteten schließlich einen Bootsausflug auf den nahe gelegenen See. Wir kamen genau rechtzeitig zum Essen zurück – es schmeckte köstlich. Auch die Überbleibsel des Festmahles werden verwertet, die Kinder in der Schule des Örtchens bekommen so ihr Mittagessen. Und selbst die Essensreste werden nicht weggeworfen – neben Rehen, Straußen und anderen Tieren halten Nadine und Carl auf ihrer Ranch auch Schweine, die sich sehr über die Reste freuen.

DSC_0451

Unsere Lodge und Unterkunft von der anderen Seite des Sees.

Abends saßen wir mit John und seinem Bruder und erzählten. Sein Bruder, leitet sonst die mittägliche Tour und erzählte uns, dass vor kurzem bei Baumfällarbeiten einer der Arbeiter umgekommen war und er heute Nachmittag unterwegs war, um ein Ritual abzuhalten, das die Natur wieder beruhigen möge.

Generell war es einer der schönsten Stopps auf unserer Tour, direkt nach dem womöglich schlechtesten. Hier wirkt alles gut durchdacht, die ganze Familie ist mit Eifer am Werke und die ganze Lodge ist nagelneu. Wir hatten hier eine tolle Zeit! Auch die Überlegung, hier vom Bus zu hüpfen und für einige Tage hierzubleiben, kam auf, doch wir entschieden uns dagegen, es würde zeitlich hinten raus zu eng werden. Dieser Gedanke sollte uns noch mehrmals kommen – generell hätten einige Tage mehr hier in NZ die Situation etwas stressfreier gemacht 🙂

19.12.

Weiter ging der wilde Ritt – besonders auf unserer Tour über die Nordinsel prasselten dank zahlreicher One Night Stops viele Eindrücke auf einen ein. Wir besuchten auf der Fahrt nach Taupo mit dem gleichnamigen größten Lake Neuseelands die Huka Falls. Hier schießt das Wasser mit ungeheurer Wucht durch einen schmalen Canyon. Ob der enormen Kräfte des Flusses verändert sich das Flussbett stetig und die Huka Falls selbst wandern langsam, aber stetig den Fluss hinauf.

DSC_0573

Die Kraft des Flusses kann man deutlich erkennen auf dem Bild. Die Geräuschkulisse war ebenso „kraftvoll“ laut.

Auf unserem Weg zur Blue Duck Station in Whakahoro fuhren wir durch den Tongariro National Park und warfen bereits erste Blick auf Mt. Tongariro und Mt. Ngauruhoe. Letzterer ist besser bekannt als Mt. Doom und diente in den Lord of the Rings-Filmen als Kulisse. Wir sollten ihm am nächsten Tag noch deutlich näher kommen.

Die Station selbst liegt nach knapp 50 km ohne Handyempfang auf Schotterpisten mitten im Nirgendwo und bekam ihren Namen von der seltenen Blue Duck, die dort noch verhältnismäßig häufig zu finden ist. Wir machten uns auf die Suche und liefen einen Walkway für gute zwei Stunden – hin zu einem tollen Wasserfall, an welchem wir die Blue Duck auch fanden und wieder zurück.

DSC_0660

Das Ende unseres Walkways: ein Wasserfall.

Nach dem gemeinsamen Abendessen mit vier der Mädels aus unserer Gruppe setzten wir uns noch mit einigen Bier ans Feuer, aber es ging schon gegen elf ins Bett – um 6 Uhr sollte es am nächsten Tag losgehen, der Tongariro Alpine Crossing, einer der zehn schönsten Wanderwege der Welt wartete am nächsten Tag – 19,4 km hoch oder runter, aber keinesfalls geradeaus laufen.

20.12.

Um fünf Uhr klingelte der Wecker, wir machten uns auf den Weg in alpine Höhen. Nach dem Durchchecken unseres Equipments durch einen Experten / Geschäftsmann, der sowohl Lauras als auch meine Ausrüstung abnickte (mit einiger Skepsis bezüglich unserer Nike Frees) waren wir um kurz nach 9 Uhr am Beginn des Tongariro Crossing. Den ganzen Tag über sahen wir kaum Wolken, trotz allem war es dank eines steten Windes nicht sonderlich warm – optimale Bedingungen. Unsere Gruppe bestand neben Laura und mir noch aus Stephi, mit der wir die Eindrücke des Tages teilten.

DSC_0685

Stephi und Holger auf den ersten (noch einfachen) Kilometern.

Die ersten Kilometer schlängelte sich ein gut begehbarer Fußweg leicht ansteigend durch das Gelände, doch das sollte sich bald ändern. Spätestens am Devil’s Staircase änderte sich nach vorherigem Warnschild a la „Stop! Ab hier beginnt ein alpiner Wanderweg!“ der Schwierigkeitsgrad enorm. Zunächst folgten Treppen, die nicht aufhören wollten, später ging es durch einen Krater, immer am Fuße des beeindruckenden Mt. Ngauruhoe lang.

 DSC_0745

Sollen wir da wirklich hoch?

Weiterhin folgte ein Anstieg zum Red Crater, mittlerweile waren wir von 1100 auf knappe 1900 Meter geklettert. Den Mt Ngauruhoe selbst konnten wir wegen mangelnder Ausrüstung nicht besteigen und auch die Überlegung, Mt Tongariro zu erklimmen, verwarfen wir – wir sollten so schon knappe 8 Stunden unterwegs sein.

DSC_0808

Mt Ngauruhoe oder auch als Mt Doom aus „Herr der Ringe“ bekannt. Der Wanderweg am Fusse führt durch einen nicht mehr aktiven Krater.

DSC_0852

Der rote Krater. Ein faszinierender Anblick, den man nicht in 100 Fotos einfangen kann.

DSC_0861

Noch ein „kleiner Anstieg“ und wir werden mit folgender Aussicht belohnt:

DSC_0878

Ein toller Aus- und Anblick jagte den nächsten, nach dem roten Krater erwarteten uns zwei kleinere schwefelhaltige türkise Seen und der Blue Lake. Gegen 13.30 Uhr begannen wir den Abstieg, unsere Knie sollten im Laufe der nächsten 3 Stunden ordentlich was mitmachen. Durch eine steppenähnliche Landschaft schlängelte sich ein schmaler Weg und immer wieder konnten wir aus dem Boden aufsteigenden Rauch sehen, wie schon den ganzen Tag über. Auch ein leichter Schwefelgeruch lag öfter in der Luft.

DSC_0854

Puhh … ein geruchsintensives Erlebnis.

Zum Ende unseres Trips erwartete uns der Regenwald, inklusive Bach-Durchquerung. Da ein Teil des Weges weggespült worden war, konnten wir uns für die letzte halbe Stunde auch noch nasse Füße abholen, die unser Abenteuer heute abrundeten.

DSC_0928

Immer wieder wird uns bewusst, dass hier noch aktive Stellen entlang des Wanderweges sind, ob durch dezente Schilder oder einfach Rauch, der irgendwoher aufsteigt.

DSC_0917

Fast geschafft. Nur noch 5km!

Erschöpft, aber sehr glücklich fielen wir um 16.50 Uhr in den Bus. In der Lodge angekommen, wartete ein sprudelnder Whirlpool auf uns – ideal nach dem langen Marsch. Um kurz vor elf gingen wir ins Bett und waren damit fast schon die letzten aus unserer Gruppe.

2 Kommentare zu „New Zealand: a new travel experience!

Hinterlasse einen Kommentar