25.11.
Heute kamen wir nach in der Wildnis verbrachter Nacht und Aufräumarbeiten innerhalb des Campers gegen 13 Uhr am Hostel an – genau zur Check In-Zeit. Wir luden unser Gepäck ab und machten uns dann auf, unseren Camper abzugeben. Auf der Fahrt zur Apollo-Filiale wurde schnell klar, dass die von Josh im Hostel 109 beschriebenen zehn Laufminuten zur Bahnstation nicht passten – es waren eher zehn Autominuten und somit eine gute Stunde zu laufen.
Doch wir machten das Beste daraus, nach der Abgabe und ein wenig Wehmut setzten wir uns in den Bus, fuhren in die City und erkundeten selbige schon ein wenig, uns langsam Richtung Hostel orientierend. Hierbei fiel uns auf, dass Adelaide zum einen natürlich per se ein gutes Stück kleiner ist als die bisher gesehenen Metropolen Hong Kong, Sydney und Melbourne, sich das zum anderen aber auch deutlich in der Stimmung innerhalb der Stadt zeigt. Von „verschlafen“ zu sprechen, wäre natürlich zu viel gesagt, aber es war eine gewisse Ruhe innerhalb der Stadt zu spüren, die wir als angenehm empfanden. Man merkt auch, dass man es mit einer von Anfang an durchgeplanten Stadt zu tun hat – viele Grünflächen, alles wichtige innerhalb von 15 Gehminuten erreichbar und die nächsten Strände nur je 20 Minuten mit dem Bus entfernt.
Wir verbrachten den Rest des Tages mit Blog schreiben, einkaufen u.ä., lauter organisatorisches Zeug und Neuaufstellung nach 14 Tagen geregeltem Camperleben. Abends gönnten wir uns einen durchschnittlich guten Burger und gingen nach abendlichem Quatschen zu spät ins Bett
26.11.
Wir machten uns auf, die Stadt zu erkunden. Zunächst schauten wir uns den Central Market an, eine große Halle, in der es tagtäglich leckeres, frisches Essen gibt – von Metzgern über Obst- und Gemüsestände bis hin zu Bäckern und Feinschmeckerläden gibt es hier alles zu (für australische Verhältnisse) gediegenen Preisen zu erwerben. Auch die Shoppingmeile der Stadt, die Rundell Mall, ließen wir uns nicht entgehen.
Die größte Mittagshitze umgingen wir mit einem Besuch im Museum des Bundesstaates Südaustralien. Ähnlich wie in HK (wir erinnern uns, 1 Euro Eintritt) ist Bildung hier gut bezahlbar – die allermeisten Museen sind hier komplett kostenlos. Von besonderem Interesse war die recht große Sektion, in der man sich mit der Geschichte der Aboriginees auseinandersetzen konnte.
Der Park vor der Universitaet von Adelaide und wieder die wunderschönen Bäume
Wir beschlossen aber nach einer guten Stunde, am nächsten Tag wieder zu kommen und nun zunächst noch ein wenig Sonne abzubekommen. Im botanischen Garten ließ sich das gut realisieren, wir bestaunten einen Baum voller knallbunter Papageien und genossen die Sonnenstrahlen lesenderweise.
Zurück im Hostel machten wir die Bekanntschaft von Katharina, sie reist auch für längere Zeit quer durch die Weltgeschichte, wir aßen gemeinsam zu Abend und saßen anschließend noch quatschend auf dem Balkon des Hostels, gemeinsam mit zwei weiteren Mädels, die Katharina kennengelernt hatte. Zum Abschluss des Abends beschlossen wir, den nächsten Tag zu dritt zu verbringen.
27.11.
Der heutige Tag lässt sich dank des faulen „am Strand in der Sonne liegen“-Teils schnell zusammenfassen – den zweiten Strandtag unserer Reise verbrachten wir zunächst mit Katharina im Museum. Dort gab es um elf eine geführte kostenlose Tour, die aber leider recht langweilig und wenig informativ war. Nach einer weiteren Auseinandersetzung mit der Geschichte der Aboriginees ging es für uns Richtung Strand.
Der zweite Strandtag unserer Reise gestaltete sich komplett entspannt und angenehm – wir quatschten viel, zwischendurch aßen wir eine Kleinigkeit und gegen halb sieben machten wir uns auf den Weg zurück ins Hostel. Laura machte noch Pasta Bolognese für uns drei und nach einem gemütlichen Abend bei einer Flasche Koonunga Hill (danke für den Tipp, Micha!) war es mal wieder an der Zeit für einen Abschied – Katharina, viel Spaß auf der Great Ocean Road!
